Samstag, 26.9.2015
Luft 38°
Wasser 28°
Joker mit Farina
Da heute Morgen Delfine gewünscht wurden versuchten wir unser Glück oben im Norden beim Shaab Helua. Leider waren heute weit und breit keine Delfine zu sehen. Aber wir konnten verschiedene Falterfischarten, Nemos und Flötenfische beobachten. Das Highlight war ein Schwarm großer Makrelen der an uns vorbei zog. Es waren schätzungsweise 30-40 Tiere!
Für den zweiten Tauchgang machten wir uns auf nach Fanadir Dacht. Dort machten aus der Lagune heraus einen gemütlichen Tauchgang bei dem es allerhand zu entdecken gab: 8 Hohlkreuzgarnelen, eine Geistergarnele, zwei kleine Fransendrachenköpfe, eine Riesenmuräne, viele Arabische Kaiserfische, eine kleine graue Muräne und zwei Pyjamaschnecken.
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Abu Salama mit Dominik
Für den 1. Tauchgang ging es an die Abu Ramada Insel um einen Drift one way von Erg Camel nach Cave zu machen. Die Kamelhöcker waren geschmückt mit Millionen von Fahnenbarschen, zudem waren wir umgeben von Füssilierschwärmen. Kurze Zeit später erblickten wir einige Sandaale, Schwärme von Langnasen-Doktorfischen und mehrere Makrelen. Am Pizzaofen angekommen wimmelte es von Glasfisch, zudem sahen wir noch 2 Langnasenbüschelbarsche, eine gebänderte Scherengarnele und einen wunderschönen violett gefärbten Steinfisch.
Für den 2. Tauchgang entschieden wir uns für einen Drift one way bei Ham Ham. Das gesamte Riff war mit Füssilieren überzogen und wir sahen außerdem noch einen Langnasenbüschelbarsch, einen Teppichkrokodilfisch, einen bärtigen Drachenkopf, 2 große Napoleons und viele Wimpelfische und Maskenfalterfische.
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Sea Omar 2 mit Mirko
Heute fuhren meine Taucher und ich für den ersten Tauchgang nach Abu Ramada Plateau. Wir betauchten das wunderschön bewachsene Plateau als Pick up und wurden während der Unterwassertour mit zwei neben uns schwimmenden Adlerrochen belohnt. Neben Riesen – und Rußkopfmuränen sahen wir noch einen bärtigen Drachenkopf und riesige Rotfeuerfische.
Nach dem lecker schmeckenden Mittag und der Mittagspause fuhren wir weiter nach Shaab Tiffany und sahen während des stationären Tauchganges die Giganten des Macrobereiches. Neben einen Geistefetzenfisch, Pyjamanacktschnecke, Steinfisch, bärtigen Drachenkopf, Putzergarnelen und gebänderten Scherengarnelen sahen wir große Schulen von Füselieren, Großaugenstraßenkehrern und Snappern.
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Musa mit Jessica
Heute ging es mit der Musa und Jessica nach Fanadir. Zum 1. Tauchgang sprangen wir bei Fanadir Foc zum Drift. Nach kurzer Verzögerung, aufgrund eines gerissenen Flossenbandes, hüpften wir direkt in einen großen Makrelenschwarm – das nennt man wohl Glück im Unglück. Am großen Block ließen wir uns ordentlich Zeit und inspizierten jeden Quadratzentimeter. Belohnt wurden wir mit gebänderten Scherengarnelen, unendlich viel Glas- und Schwarmfisch und einer Pyjamaschnecke. Immer wieder kamen große Schwärme Von Füsilieren aus dem Blau ans Riff, bis das Riff hinter einer Wand Füsiliere verschwand. Die Jäger ließen nicht lange auf sich warten, Thunfische, Stachelmakrelen und ein Barrakuda boten uns eine interessante Jagdszene. Des Weiteren entdeckten wir Steinfische und bucklige sowie bärtige Drachenköpfe. Nahe der Wasseroberfläche hatte sich ein Teppich aus Ährenfischen ausgebreitet, der im Sonnenlicht herrlich glitzerte und auch Igelfische konnten dort bewundert werden. Unterm Boot angekommen begrüßten uns Sergants sowie Flötenfische in großer Anzahl.
Für den 2. Tauchgang ließen wir uns am berühmt-berüchtigten Feuerfischblock von Fanadir Dacht schmeißen und tauchten in die Lagune. Es gab mal wieder mehr Fisch als Block und das maritime Leben tobte in Form von Fahnenbarschen, Glasfischen und Rot- sowie Strahlenfeuerfischen. Am „drop-off“ entdeckten wir einen buckligen Babydrachenkopf und erfreuten uns an am unendlichen Blau gespickt mit vielen kleinen Rotzahndrückern. Auf unserer weiteren Unterwasserreise gab es noch 2 Oktopusse und einen Krokodilfisch auf dem sandigen Untergrund zu bewundern. Total vertieft in die Riffwand überraschten uns 2 Fledermausfische auf ihrer Reise in den Norden. Außerdem gab es noch eine Moses-Seezunge und verschiedene Riesen-, Rußkopf- und graue Muränen. Ohne Pause waren wir wieder umgeben von Schwärmen aus Füsilieren, ein wunderschöner Anblick.
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Shita mit Melli
Auf der Shita fuhren Melli und ihre Gäste heute Morgen in Richtung Norden nach El Fanadir Dacht. Dieser Riffabschnitt entpuppte sich heute als reinstes Nudistencamp 🙂 denn alle paar Meter saßen Pyjamanacktschnecken auf rotem Feuerschwamm oder auch einfach auf dem Sandplateau. Aus der Lagune heraus über das Riffdach ging es dann in Richtung Nordosten über das Sandplateau zur Drop-off Kante und nach einiger Zeit wieder zurück an das Hauptriff. Unterwegs kreuzten ausser den Schnecken auch Hohlkreuzgarnelen, Partnergarnelen, ein großer Igelfisch und Blaupunktrochen unseren Weg.
Zum zweiten Tauchgang entschieden wir uns für einen Drift Pick-up ebenfalls an Fanadir Dacht mit dem Rotfeurfischblock als Ausgangspunkt. Hier wurde es dann zeitweise etwas kuschelig, da die Musa ebenfalls dort ihren Tauchgang begann. Der Block war wie immer eine Augenweide mit seinen vielen Feuerfischen, die die Glasfische akribisch im Auge behalten. Ein Blaupunktrochen versuchte verzweifelt einem sehr gründlichen Putzerfisch zu entkommen, was sich als schwieriges Unterfangen herausstellte. Zum Ende unsere Tauchgangs begegneten wir zwei Fledermausfischen und mehreren Füsilieren, die auf Jagd waren.
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Abu Lulu mit Petra
Heute waren die ersten beiden Freiwassertauchgänge angesagt. Hierzu führen wir mit dem „Hello Kitty Boot“ nach Sha’ab Dorfa in die Lagune. Nachdem im ersten Tauchgang die Übungen absolviert wurden ging es aus tauchen … das erste Mal so richtig! Und was soll ich sagen … es war wie beim Plankton. Wir trieben hier hin und dort hin. Rauf und runter. Am Ende sah es dann doch noch sehr gut aus. Der zweite Tauchgang war dann, als ob sie nie was anderes getan hätten als zu tauchen. Es wird 🙂 … und morgen ist auch noch ein Tag.
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Scharara mit Robin
„Umm Gammar“ und „Carless“. Wenig weitere Boote bzw. keines – sehr gute Sicht und etwas Strömung. Die eine Gruppe driftete entlang der Ostseite Umm Gammars zum Plateau durch Füsiliere, Demoiselle Fischen, Feldwebeln und Schnapperschwärmen – und sah sich anschließend die Ergs mit ihren Glassfischen und Rotfeuerfischen an. Meine Gruppe tauchte im Rahmen des AOWD Kurses “ Tief“ und stellte dabei u.a. fest, dass ‚ ne angebissene Tomate Unterwasser ziemlich eklig aussieht. Zweiter Tauchgang dann am Carless Reef allein auf weiter Flur mit großen Barakudas und Zackis.
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Abu Galambo mit Mo und Tom
Heute sind wir ganz weit im Norden gefahren und haben uns die Wracks von Abh Nuhas ageguckt. Kimon M. und Chrisoula K für den ersten Tauchgang haben wir ausgesucht. Gesprungen sind wir über der Kimon M. Wir haben uns das Wrack für 14 Minuten angeguckt, dann tauchten wir am Riff entlang zu Chrisoula.
Beide Wracks liessen sich heute gut betauchen, viele Fledemausfische, Ährenfische, Glasfische waren da. Wir haben auch eine grosse Dornenkrone entdeckt. Am Nachmittag haben wir uns den Maschinenraum und die Aufbauten der Giannis D. angeschaut. Eine leichte Strömung war da und hat uns aber nicht gestört.
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Bella Italia mit Jörg
Unsere Neuankömmlinge starteten heute ihre Tauchgänge in Giftun Soraya. Nach einer ausführlichen Einweisung in Nitrox wurden ein gemütlicher Tauchgang gemacht bei dem es einiges zu sehen gab. Riesenmuränen, Blaupunktrochen, Wimpelfische und der ein oder andere Napoleon. Ein schöner Urlaub kann beginnen!
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7 Kommentare zu "Das Schiffslogbuch im September 2015"
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