Mittwoch, 14.3.2018
Luft 31°
Wasser 23°
Abu Musa mit Sebastian


Da es heute vom Wind her ruhiger war, nutzten wir die Gelegenheit und machten uns auf Richtung Norden. Wir gingen es entspannt mit einen stationären Tauchgang in Umm Gamar an. Zu sehen gab’s drei Napoleonfische, einen großen Thunfisch, einen Steinfisch und zwei Riesenmuränen. Das Highlight allerdings war der Jacuzziblock.
Den zweiten Tauchgang machten wir als Drift Pick Up in Shaab Pinky. Es gab einiges zu sehen unter anderem eine Schildkröte, unzählige Muränen und diverse Kugel- und Kofferfische. Danach ging es zurück in die Basis, um den Tag ausklingen zu lassen.
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Abu Scharara mit Sascha und Sven



Leinen los zur gemütlichen Halbtages Tour auf der frisch renovierten Scharara mit Sven und Sascha. Während Sascha an der Balena zum Schnuppertauchen war, erledigte ich den Papierkram mit den Neuankömmlingen. Anschließend ging es dann auch direkt los. Bestes Wetter, kein Wind, keine Welle und sattes Blau erwarteten uns an Shaab Quais Maksur.
Schon während des Bleichecks fiel uns das nahezu glasklare Wasser auf. Einige meinten sogar bis zum Giftun schauen zu können. Wahnsinn. Nach einigen Übungen glitten wir an den verschiedenen Ergs vorbei. An einem der Ergs lag eine kleinere Schildkröte auf dem Plateau, kaum hatte sie uns wahrgenommen kam sie schon neugierig zu uns und begleitete uns satte 15 Minuten auf unserem Weg. Dazu noch ein hungriger Schlangenaal auf Beutesuche, mehrere Drachenköpfe sowie Schwarmfisch ohne Ende zauberten allen Gästen ein Grinsen ins Gesicht.

Zurück an der Oberfläche duftete es schon nach frischen Falafeln, so dass jeder zum berühmten Buffet der Scharara stürmte. Mit vollen Bäuchen geht’s jetzt rundum glücklich zurück zur Basis, wo wir den Tag an Shaab Stella ausklingen lassen werden, um dort die Logbücher sowie Preise-Pässe mit den heutigen Erlebnissen zu aktualisieren.
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Abu Salama mit Hamdi und Ameli



Außer einem wunderschönen Tauchtag hatten wir heute auch einen kleinen Ägyptisch-Kurs. Heute waren wir zum ersten Tauchgang an der Reuse des Vaters der Löcher. Klingt komisch – ist aber so! Sachua = Reuse, Abu = Vater, Galawa = Löcher. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Wir ließen uns am Riff ins Wasser werfen und folgten dem herrlichen Korallenbewuchs immer an der Wand entlang, über den U-förmigen Erg, wieder zurück an der Wand bis in die Lagune, wo unsere Salama schon an der Leine auf uns wartete. Wir fanden einen Drachenkopf, etliche nackte Schnecken, eine Riesenmuräne und Feuerfische jeglicher Art und Farbe. Als Belohnung gab es ein superleckeres Hühnchen Buffet und eine windstille Sonnenpause.

Über den Namen des zweiten Tauchplatzes sind wir uns leider noch nicht einig. Wir beschlossen, einfach mal was auszuprobieren und sprangen kurzerhand irgendwo bei Abu Galawa an einem langgezogenen Riff ins Wasser und folgten der Wand eine Stunde lang. Hier wird normalerweise nicht getaucht, was wir wohl ab sofort aber ändern werden. Es war kunterbunt, wunderschön, flach und toll bewachsen. Einen Gelbpunkt Strudelwurm und zwei Palettenstachler (Foto) können wir schon mal sicher im Preise-Pass stempeln, den hat noch keiner von unserer Gruppe gesehen. Ein Ausflug ins ‚Blaue‘, der sich mal richtig gelohnt hat!! Kaffee und frisch gebackener Kuchen runden den tollen Tag ab und natürlich das Deko Schörlchen auf der Basis, auf das wir uns jetzt alle freuen.
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Abu Joker mit Petra und Yvonne



Für den Open Water Kurs ging es nach Dorfa El Fanous „Ost“ für Freiwassertauchgang 1 und 2. Neben einigen Übungen ging es das erste Mal so richtig ans „Fischi gucken“. Es gab natürlich Hubba und Bubba, welche für Erstaunen sorgten, ebenso wie den ersten Blaupunktrochen und Rotfeuerfisch. Morgen geht das Erlebnis weiter…….Ahoi…..
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Ahoi und bis morgen!


Unsere Offiziere des Schiffslogbuchs: Anne und Farid
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Ein Kommentar zu "Das Schiffslogbuch im März 2018"