Samstag, 17.3.2018
Luft 28°
Wasser 23°
Abu Scharara mit Hermann und Yvonne



Leichter Wind und der Wunsch nach one-way führte uns heute nach Fanadir. Der erste Tauchgang one-way in Fanadir Foc gleich mit Highlight, Angler Fisch! Anschließend einige Pyjama Nacktschnecken, Dornen Seesterne, 2 Schildkröten, einige Makrelen, Steinfisch und ein Fransendrachenkopf. Super erster Tauchgang, was will man mehr?
Lecker Mittagessen mit special Hühnchen! Und dann laaange Mittagspause mit viel Zeit für den Verdauungsschlaf! 2. Tauchgang von Fanadir Foc Richtung Fanadir Dacht pick-up. Auch hier wurde uns heute sehr viel geboten: Gepunkteter Schlangenaal, große graue Muräne, Schwarzpunkt Stechrochen, Pharao Sepia und eine Seltenheit: die Spanische Tänzerin bei Tag! Jetzt gemütlich auf dem Weg nach Hause. Die Preise Pässe und das Deko Bier warten schon!!
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Abu Salama mit Sven


Leinen los zur Ganztagestour auf der Salama mit Sven. Für uns ging es heute zwischen die beiden Giftun Inseln. Wir wollten uns vertauchen und dass richtig, also Shaab Dorfa rüber zum Banana. Wir sprangen am 16er Block und gingen in Richtung Süden. Kaum am 14er angekommen, entdeckten wir auch schon den ersten Adlerrochen, ein großes und tiefenentspanntes Tier. Wir folgten ihm für wenige Minuten bis er ins Blauwasser steuerte und langsam verschwand. Zurück am Block dann der nächste Adlerrochen, diesmal ein Jungtier aber auch dieser war sehr entspannt und zog schön an uns vorbei. Während die Gäste noch mit dem Adlerrochen beschäftigt waren, entdeckte ich die große Grüne Meeresschildkröte, welche gerade von der Oberfläche zurückkehrte. Anschließend entdeckten wir noch eine geringelte Seenadel und dann waren wir auch schon am Banana Reef angekommen. Hier wartete noch ein Barrakuda (Foto) sowie ein Napoleon auf uns bevor wir zurück zur Oberfläche mussten.

Nach einem reich gedeckten Buffet ging es dann weiter nach Shaab Eshta, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen wollten. Keine Strömung, kein Boot und traumhaft blaues Wasser erwartete uns am zweiten Platz. Wir besuchten anfangs die juvenilen Imperatorkaiserfische fanden dabei noch einige Garnelen bevor es zum Hauptriff ging. Dort konnten wir noch einiges aus dem Preise-Pass abhaken sowie den Teppichkrokodilsfisch, den Leoparden Kammzähner, die Lessons Kalmare und einige andere der Riff Bewohner. Nach knapp 80 Minuten ging es dann zurück zur Salama, die uns jetzt sicher zurück in unseren Heimathafen Shaab Stella bringt. Ein rundum schöner Tag im Paradies der sich dem Ende nähert.
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Abu Joker mit Khaled und Hamdi



Unsere Halbtagestour fuhr heute nach Shaab Tiffany. Hier glitten wir durchs Wasser und sahen einen Drachenkopf, eine Seenadel, eine Muräne, einen Blaupunktrochen, Flötenfische, Schwärme von Füsilieren, Fahnenbarsche und Beilbauchfische.
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Abu Galambo Overnight-Dive mit Sascha


Gestern ging es zum ersten Mal seit Jahrzehnten zurück in die alten Zeiten, wo die Galambo noch Safaris gefahren ist. 16:05 Uhr Ortszeit hieß es Leinen los. Shehat hatte es eilig, denn das Ziel war weit und der Sonnenuntergang rückte näher. Es ging auf nach Shaab Helua. Die Galambo stellte mit den letzten Sonnenstrahlen über Hurghada den Motor ab. Angekommen just in Time. Noch ein kleines Schwätzchen, denn heute haben wir Zeit und dann war es Zeit für Tauchgang eins.
Für einige war es das erste Mal Nachtauchen, also war die Aufregung doppelt gross. Nach dem Abtauchen verhießen die Konditionen schon einen schönen Tauchgang. Keine Strömung und auch keine Partikelchen im Wasser. Langsam machten wir uns Richtung Kanal auf und wurden da schon von einer kleinen Netzmuräne und einigen Blauflossenmakrelen aufgehalten. Noch nicht ganz in den Kanal eingebogen, leuchteten uns schon hunderte Augenpaare aus dem Riff an. Nach genauerem Betrachten fiel uns auf, dass die Augen zu einigen hundert Durbantanzgarnelen gehörten. Dann kreuzte meinen Weg eine Rand-Glossdoloris und tanzte uns mehrere Minuten einen vor.
Anschließend ging es vorbei an Griffelseeigel. Federhaarsternen und was ist das? Ein Feuerseeigel. Wir hatten noch nicht mal das Ende des Kanals erreicht, da zeigte der Computer, dass es Zeit zum Umdrehen ist. Auf dem Rückweg war die Nachtschicht voll bei der Arbeit. Jagende Blaupunktrochen und Strahlenfeuerfische, freischwimmende Riesen Muränen auf der Suche nach dem Abendessen und dann noch am Ausgang ein Flankenkiemer. So schnell kann eine Stunde vergehen.
Zurück an Bord erwarteten uns die Jungs schon mit einem spitzen Abendessen. Noch ein Deko-Bierchen und der Erste brauchte schon seinen Schönheitsschlaf. Wir wollen ja alle früh raus, also rein ins Bett.
Am nächsten Morgen 5:30 Uhr hieß es aufstehen. Gar nicht so einfach, denn die Galambo eignet sich auch super als übergrosse Kinderwiege für grosse Kinder. Der erste Tauchgang war nochmal bei Shaab Helua geplant, in der Hoffnung die Delfine schauen vorbei. Aber daraus wurde vorerst leider nichts. Stattdessen fanden wir ein Riff voller Schwarmfisch mit perfektem Licht vor. Der Kanal war komplett gesäumt von Süsslippen. Am Aussenriff zogen Schulen von Füsilieren durch und die Blöcke waren umgeben von Glasfisch.
Bei Tauchgang drei wollten einige schon aufgeben, aber rafften sich dennoch auf, denn Shaab Pinky am Morgen darf man nicht verpassen. Gute Entscheidung, denn direkt nach dem Abtauchen wurde 5 Delfine auf uns aufmecksam und kamen direkt mal gucken was den morgendlichen Frieden so stören mag. Eine Runde um uns rum und nochmal mitten durch und verschwanden anschliessend im Blau. 5 Min. später hörten wir wieder Rufe und kurz drauf tauchten sie wieder auf, nur diesmal mit Verstärkung. Aus 5 macht 7 und wieder ging es an uns direkt vorbei und noch ein zweites Mal, noch eine Ehrenrunde und vorbei war das Schauspiel. Da war das super ausgeleuchtete Riff, die Massen an Schnappern, Grosse Zackenbarsche und die Barrakudas fast nur noch Nebensache. So jetzt aber noch was frühstücken damit man auch richtig müde wird und ab nach Hause.
Super Trip, bestes Wetter, relaxte Tauchgänge und eine super Truppe. Besser kanns eigentlich nicht laufen.
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Ahoi und bis morgen!


Unsere Offiziere des Schiffslogbuchs: Anne und Farid
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Ein Kommentar zu "Das Schiffslogbuch im März 2018"