Heute möchten wir euch über ein weiteres medizinisches Thema für uns Taucher informieren: das Masken Barotrauma. Es ist interessant zu wissen, was da eigentlich passiert und wie man es verhindern kann.
Baro heißt Druck und Trauma heißt Verletzung. Diese Druckverletzungen (Barotrauma) können beim Taucher in allen künstlichen (Maske, Trockentauchanzug) oder auch natürlichen Hohlräumen (Nasennebenhöhlen, Lunge, Mittelohr, etc.) stattfinden und zwar durch Überdruck oder auch durch Unterdruck.
Der luftgefüllte Hohlraum in der Maske ist zwar ein künstlicher, dennoch muss auch ein Druckausgleich beim Ab- wie Auftauchen, wie bei allen anderen Hohlräumen, hergestellt werden. Beim Auftauchen mit abnehmendem Umgebungsdruck geschieht der Druckausgleich ganz von selbst, indem die sich ausdehnende Luft im Hohlraum der Maske nach außen entweicht.
Beim Abtauchen mit zunehmendem Umgebungsdruck muss der Druckausgleich aktiv stattfinden. D. h. es muss Luft durch die Nase in den Maskenhohlraum gepustet werden. Den meisten Tauchern fällt dieses gar nicht so auf, denn es wird eh ab und an Luft die Maske zum Ausblasen des Wassers gepustet.
Was geschieht also, wenn man den Druckausgleich in der Maske vergisst? Es gibt manchmal noch einen kurzen Schmerz und die kleinen Blutgefäße im Weißen des Auges platzen und es blutet ein. Das Auge ist dann rot wie bei einem Vampir und es kann auch in die Haut ums Auge einbluten (siehe Bild). Es tut nicht weiter weh – sieht halt nur unschön aus und dauert einige Tage, bis es wieder „abgezogen“ ist. Also ein bisschen so, wie bei einem blauen Fleck.
Fazit: Also alle paar Meter beim Abtauchen leicht durch die Nase Luft in die Maske pusten. That‘s it!
Einen guten Start in die Woche, Bini und Sanne von den Zwei ??






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