Oftmals werde ich gefragt, ob das eigentlich geht: Entspannung im Tauchurlaub. „Da muss man doch immer früh aufstehen. Da hat man doch den ganzen Tag etwas zu tun. Tauchen ist doch total anstrengend,. Man kommt doch auf so einem Tauchboot gar nicht zur Ruhe“, das sind nur einige der Vorstellungen, die Nicht-Taucher vom Tauchurlaub haben.
Einverstanden, das mit dem frühen Aufstehen ist schon richtig, wenn man eher Langschläfer ist. Aber dafür sind wir ja auch als Erste am Tauchplatz – das entschädigt doch schon einmal dafür, wie ich finde. Alle anderen Argumente kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Für mich gibt es kaum einen Ort an dem ich mich so gut entspannen kann, wie Unterwasser. Das gleiche gilt übrigens auch für den Tag auf dem Tauchboot. Es herrscht meist so eine gelöste und tiefen entspannte Atmosphäre auf unseren Tauchbooten, dass das Wort Stress in weite Entfernung rückt.
Ok, ok, es ist schon anstrengend, wenn die Schiffsglocke zum Buffet ruft und man die Qual der Wahl zwischen all den Köstlichkeiten hat aber ansonsten gibt es kaum einen entspannteren Ort als so einen Tauchkutter. Ich denke, dass es für Viele genau diese Mischung ist zwischen Aktivität und Ruhe, die einen Tauchurlaub so wertvoll macht. Hier, auf und in dem Roten Meer, kann man seine Batterien wieder aufladen. Das gleiche gilt natürlich dann auch später für das gemütliche Zusammensein auf der Tauchbasis. Auch hier herrscht eine freundschaftliche Stimmung weil Tauchen eben kein Wettkampf Sport ist, in dem der andere stets weiter und schneller sein muss.
Wie empfindet Ihr einen Tauchurlaub, ist es für euch eher Entspannung oder eher Stress?
Bis zur nächsten Kolumne
Euer Farid






4 Kommentare zu "Tauchen: Stress oder Entspannung"