Ein perfekter Tauchtag bei James und Mac

Korallenriff-Rotes-Meer

Ein perfekter Tauchtag bei James und Mac

Heute gehen wir mal wieder glücklich schlafen. Und das hat einen guten Grund – wir hatten den perfekten Tauchtag.

Es begann wie jeder Tag bei James und Mac. Wir trafen uns morgens auf der Basis und freuten uns darauf, dass wir endlich wieder zum Tauchen gehen können.

Schon bald hing die Bootsliste draußen und wir begaben uns zur Jetty und kletterten auf unser heutiges Tagesboot, die Abu Scharara. Nach der Begrüßung unseres Captains Khalifa und seiner Crew besprachen wir die Wahl der Tauchplätze. Das wird je nach Wetterlage und täglich neu entschieden und natürlich werden auch spezielle Wünsche berücksichtigt, soweit das möglich ist.

Heute entschieden wir uns für einen Drift bei Shaab Dorfa. Nach einer Stunde Fahrt dort angekommen, hüpften wir vom Boot und sahen auch direkt den ersten Adlerrochen unter uns. Im Verlauf der nächsten Stunde folgten noch eine dicke Schildkröte und auch die Schneckensucher kamen auf ihre Kosten.

Adlerrochen

Da hatten wir uns beim Mittagessen ja schon eine Menge zu erzählen. Die Pause nach dem Essen nutzten wir zum Schnorcheln oder zum Dösen im Schatten.

So ging es zwei Stunden später zum nächsten Tauchplatz. Wir hatten uns wieder einen Drift ausgesucht, von Erg Somaya in Richtung Giftun Soraya. Da wir vom Boot abgeholt wurden, konnte jedes Buddyteam die Länge der Strecke selbst bestimmen, die es in 60 Minuten zurücklegen wollte.

Wieder ins Wasser und ab mit der leichten Strömung in Richtung Giftun Ham Ham. Und es war so wundervoll! Adlerrochen, Schildkröten, Füsiliere soweit das Auge reicht. Die Stunde war viel zu schnell um. Aber macht ja nichts, wir hatten ja noch einen Nachttauchgang vor uns. Und so sprangen wir nach dem Abendessen und einer weiteren Schnorchelpause im Sonnenuntergang (diesmal mit einem kleinen Weißspitzenriffhai) zum dritten Mal heute ins kühle Nass.

Unser ausgewählter Platz hieß jetzt Shaab Abu Ramada. Im Dunkeln sieht die Unterwasserwelt ganz anders aus und viele Lebewesen, die man tagsüber nicht sieht, kommen zum Vorschein. Das Highlight war eine riesige Spanische Tänzerin, die ausgiebig fotografiert wurde. Nach einer Dreiviertelstunde kamen wir strahlend wieder an die Oberfläche.

Nacktschnecke

Nun sind wir auf der Heimfahrt, freuen uns riesig auf morgen und jemand spricht aus, was wir alle denken – es war der perfekte Tauchtag!

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