Montag, 07.01.2019
Luft 18°
Wasser 22°
MS Bahlul mit Maxl und Michael



Die 1. zweitägige Mini Safari auf unserer Bahlul startete pünktlich Richtung Süden. Nachdem die Kabinen zugeteilt und bezogen waren, gab‘s auch schon das erste Tauchplatz-Briefing. Shaab Abu Ramada „Ost“: Hier machten wir ganz in Ruhe einen stationären Tauchgang mit folgenden Sichtungen. Drachenköpfe, Süßlippen, Indische Langnasen, Einfleck-Schnapper, Rotfeuerfische, Blaupunktrochen und Blauschuppen-Straßenkehrer. Michael zeigte seinen beiden AOWD-Kursteilnehmern wie man richtig tariert.
Nach der Mittagspause stand dann der Kompass im Mittelpunkt des Geschehens. Shaab Quais „Maksur“ mit seinen zahlreichen Blöcken ist dafür wie geschaffen. Hier muß nicht nur der AOWD-Kurs navigieren. So ganz nebenbei haben wir Drachenköpfe, Riesenmuränen, Rotmeer-Seenadeln, eine Grays Kaurie, Beilbauchfische, Wächtergrundeln (Foto) mit Krebs, Blaupunktrochen und einen großen Pferdekopf gesehen.

Was, schon wieder Hunger? Nein, zuerst wird nochmal getaucht! Und diesmal bei völliger Dunkelheit. Wir haben Giftun Soraya als Nachttauch- und Schlafplatz ausgewählt. Im Schein unserer Lampen erblickten wir unzählige Garnelen, freischwimmende Riesenmuränen, Seeigel, einen jagenden Oktopus, Rot- und Strahlenfeuerfische, drei Kalmare und mindestens vier Spanische Tänzerinnen. Nach dem schmackhaften Abendessen und einem wohl verdienten Dekobier wurde dann tief und fest geschlafen.
Morgen Teil 2
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Abu Salama mit Yvonne


Worauf haben wir denn heute Lust? Hmm.. Wie wärs denn mit Sachua Abu Galawa? Die Zustimmung erfolgte sofort und schon machten wir uns auf den Weg. Einige Zeit vor der Ankunft machten wir das Briefing für die, die gerne driften möchten. Direkt anschließend dann das Briefing für die stationären Taucher. Direkt danach sahen wir eine Truppe Delfine auf dem gleichen Weg wie wir – Richtung Sachua! Jetzt aber hopp, ab in die Anzüge und schnell zu dem abgemachten Drift/Springpunkt. Unterwasser erwartete uns leider eine nicht so berauschende Sicht aber dafür viel Kleinfisch. Nach nicht ganz 10 Minuten kamen unsere großen Freunde zu uns. 7 Delfine, davon 2 Jungtiere! Verspielt aber leider kein Interesse an uns und so zogen sie auch fix wieder an uns vorbei. Des Weiteren entdeckten wir noch einen Red Sea Walkman, einen buckeligen Drachenkopf und vbF (viele bunte Fische). Die stationären Taucher entdeckten ganze 3 Federschwanz Rochen!

Zurück an Bord verwöhnten uns die Jungs mit lecker Mittagessen. Eine Pause direkt anschließend haben wir uns verdient. Fertig gepaust ging es dann nach Fanadir Foc. Drift pick-up. Gerade abgetaucht entdeckten wir schon den ersten Gepunkteten Schlangenaal (von schlussendlich insgesamt 4), einen Oktopus, eine Babymuräne, einen riesigen Thunfisch, Feuerfische, Quallen und hoch faszinierend ein kleiner knallgelber mini Wurm freischwimmend kurz unter der Oberfläche.. was das war? Leider keine Ahnung. Aber gerade das ist doch das tolle am Tauchen, oder? Es gibt immer mal wieder Überraschungen! Jetzt gehts zurück an die Shaab Stella, Dekobierchen und einige Stempel gibts wohl auch noch für den Preise-Pass.
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Abu Scharara mit Pernille, Corinna und Sascha




Heute waren es nur 11 Grad am Morgen mit einem ganz kaltem Wind und vielleicht darum war der Wunsch unserer Gäste ein Platz mit wenig Wind und viel Sonne. Einige wünschten sich auch einen stationären Tauchgang. Aquarium wurde dann als unser Ziel gewählt und zum Glück gab es nur wenige andere Boote, die heute hierher kamen. Den ersten Tauchgang an der Ostseite machte eine Gruppe als Drift zur Leine und die andere Gruppe tauchte stationär. Zu sehen war ein Napoleon, Süßlippe, Feuerfische, ein Riesen-Titan-Drückerfisch (Foto), Griffel-Seeigel und ein Teppich-Krokodilfisch.

Nach einer langen Mittagspause mit leckerem Essen und ganz viel Zeit in der Sonne ging es dann los bei der Westseite. Hier konnten wir diverse Warzenschnecken, Tiger-Strudelwurm, einen juvenile Schwarzen Schnapper, einen XXL Tuna und einen freischwimmende Riesen Muräne betrachten. Jetzt wärmen wir uns alle mit Tee und Kaffee auf, währenddessen die Scharara zur Basis zurückfährt. Morgen hoffen wir auf weniger Wind und mehr Sonne.
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Ahoi und bis morgen!


Unsere Offiziere des Schiffslogbuchs: Anne und Farid
Jeder wünscht sich und auch den Anderen immer nur das Beste, aber haben wir da nicht jemanden vergessen?
Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Foto- und Videonachweise
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5 Kommentare zu "Das Schiffslogbuch im Januar 2019"