Heute geht es bei unserem 2. Teil zum Thema “ Verletzungen durch Meerestiere “ weiter. Wir hoffen, euch hat der 1. Teil gefallen? Dann werdet ihr diesen Teil mit großem Interesse weiterlesen.
Petermännchen: es breitet sich direkt ein starker Schmerz aus, der bis zu einem Tag anhalten kann. Der Stachel sollte entfernt und die Wunde mit Süßwasser gereinigt werden. Jegliche Schmerzmittel sind eher wirkungslos.
Skorpionsfische: ein direkt starker Schmerz, welcher zunimmt. Diesem Schmerz folgt auch eine Schwellung und breitet sich aus. Verletzungen dieser Art sind in der Regel gut zu Händeln. Nur massive Verletzungen können schwerere Symptome hervorrufen. Schmerzlindernde Behandlung.

Steinfische: ebenso ein direkter Schmerz, welcher zunimmt. Ebenso mit Schwellung. Kann hier aber auch von folgenden Symptomen gefolgt werden: Übelkeit, Erbrechen, Herzklopfen, Schwäche und Kreislaufkollaps. Sofort aus dem Wasser und zum Arzt. Wenn es geht das Anti-Serum verabreichen lassen. Schmerzmittel wirken kaum.
Doktorfische: durch einen Schnitt wie durch eine sehr scharfe Klinge. Dadurch auch sehr stark blutend. Eventuell Wunde klammern und auf alle Fälle Druckverband zur Blutstillung.

Krötenfische: starke Schmerzen mit Schwellung. Hier erfolgt nur eine symptomatische Behandlung.
Muränen: Schmerz und stark blutend durch Biss, das Wasser verlassen und Blutung stillen. Wunde die Tage danach auf Infektion beobachten, da Muränen Aasfresser sind.
Grosser Barrakuda: wie bei der Muräne stark blutend durch Biss, ebenso das Wasser verlassen und die Blutung stillen.
Riesen-Drückerfisch: s.o.

Rochen: Schmerz in stechender Form mit Schwellung und eventuell Kreislaufproblemen. Das Wasser verlassen und die Wunde vom Arzt ansehen lassen, ob noch weitere Stachelteile tiefer im Stichkanal sitzen.
Haie: sehr stark blutende Wunden, Blutung stillen und zum Arzt.
Seeschlangen: verabreichen durch ihren Biss ein Nervengift, welches sehr giftig ist und Folgen wie Lähmungen im Gesicht, Atemmuskulatur, andere Lähmungen diverser Muskulaturen, Kreislaufprobleme, etc. sofortiger Arztbesuch und Gabe von Anti-Serum in schweren Fällen. Dieser Biss ist oft unbemerkt.
Bei all diesen Verletzungen sollte das Wasser verlassen werden, um dementsprechend mit der Behandlung und Beobachtung des Verletzten starten zu können und um den Verletzten zum Arzt bringen zu können.
Sonnige Grüße und bis zum nächsten Mal!
Eure Zwei ?? Bini und Sanne






Ein Kommentar zu "Verletzungen durch Meerestiere Teil 2"
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