Der richtige Flossenschlag
Manchmal sehen wir Taucher, die völlig erschöpft aus dem Wasser kommen. Wenn man sie fragt warum sie so erschöpft sind, sagen Sie, dass es sie anstrengend fanden vorwärts zu kommen oder ihnen tun die Beine weh tun vor Überbeanspruchung. Oft liegt es daran, dass der falsche Flossenschlag benutzt wird oder es zwar der Richtige ist, aber er falsch angewendet wird.
In der Praxis sind der Kraulbeinschlag und der Frogkick die am häufigsten angewendeten Techniken. Der Kraulbeinschlag ist für Anfänger geeignet, die vielleicht auch noch Probleme mit dem Gleichgewicht haben. Ebenso kann dieser Flossenschlag auch bei Gegenströmung angewendet werden. Der Kraulbeinschlag sollte aus der Hüfte heraus gemacht werden, wobei der Oberkörper nicht anfangen sollte zu wackeln. Das Bein sollte gestreckt, aber locker sein.
Die andere gängige Methode ist der sogenannte Frogkick. Dieser wird meist von erfahreneren Tauchern angewendet. Bei diesem Beinschlag arbeiten beide Flossen synchron, indem, wie bei einem Frosch, das Flossenblatt mit der Unterseite aus den Fußgelenken heraus nach hinten geschoben wird.
Wichtig, um überhaupt effektiv vorwärts zu kommen, ist es bei der Beinbewegung Druck auf das Flossenblatt zu bekommen. Auch sollte man den Flossenschlag dosiert einsetzen, gerade soviel wie man benötigt um vorwärts zu kommen.
Wie sind eure Erfahrungen? Zu welchem Flossenschlag tendiert ihr?
Bis nächste Woche,
Eure Petra






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