Mittwoch 11.09.2019
Luft 37°
Wasser 29°



Tauchgang 1: El Minja
Tauchgang 2: Excalibur
Tauchgang 3: Balena
Heute ging es für die Musa auf Altmetall-Tour. Als erstes stand die El Minja auf dem Programm. Das alte Minensuchboot versprühte heute seinen ganz besonderen Charme. Bei keiner merkbaren Strömung und leicht eingeschränkter Sicht erschien das knapp 60 m lange Boot Stück für Stück vor uns während des Tauchgangs. Wir konnten es sehr entspannt umrunden und genießen. Die vielen Putzerstationen, sowie die Felder voller Schwämme am Bug des Schiffes, waren sehr sehr eindrucksvoll und der ein oder andere Taucher holte Dank der Putzergarnelen seine verpasste morgendliche Dusche nach.

Nach diesem Abenteuer der Geschichte ging es direkt weiter zur Excalibur. Als einziges Boot konnten wir das versunkene Safarischiff in vollen Zügen genießen. Voll mit Glasfischen, Feuerfischen und einem wohl genährten Drachenkopf, gab es auch hier eine wunderbar mystische Atmosphäre.
Nach diesem Tauchgang brauchten wir allerdings alle eine Stärkung, bevor es weiterging. So bereitete Mohamed in der Küche, der noch schwimmenden Musa, ein super leckeres Essen vor. Kurze Verschnaufpause und weiter ging es zur Balena. Der Klassiker! Voll mit Fisch, bunt bewachsen und einfach nur ein Highlight für alle an Bord. Hier stießen wir auf diverse Pyjamanacktschnecken, einen Krokodilfisch, Fledermausfische, Barrakudas und vieles mehr. Ein wirklich genialer Tag voller Altmetall, der uns alle faszinierte! Jetzt geht es an die Shaab Stella Bar, um Preise-Pässe und Logbücher auf den neusten Stand zu bringen!
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Halbtagesfahrt
Tauchgang 1: Shaab Tiffany
Ein klasse Tag für unsere Neuankömmlinge, die sich heute nach dem Basisbriefing auf unserer Joker mit Captain Rambo eingetroffen haben und ab ins Rote Meer stechen durften. Heute ging es für unsere Gruppe erstmal für was Gemütliches zu Shaab Tiffany. Dadurch, dass wir das erste Boot dort waren, war es unter Wasser unheimlich toll. So ruhig und unglaublich voll mit Fisch heute. Da passt die Bezeichnung „im Aquarium sitzen“ sehr gut. Von Soldatenfisch Schwärmen über Gelb- und Blauflossenmakrelen, bis hin zu Füsilieren in Massen war alles übersät mit Fisch. Wir haben auch noch einen Echten Steinfisch und einen großen Drachenkopf gesehen.
Bei der Seegraswiese haben wir dann auch noch Gelbpunkt Strudelwürmer gefunden. Auf dem Weg zurück ging es dann natürlich noch bei unserem kleinen Freund, der kleinen Weißspitze vorbei, der sich seit knapp zwei Monaten jetzt hier unter der Tischkoralle entspannt. Als es dann allmählich voller wurde unter Wasser, ging es für uns auch wieder zurück zum Boot und dann bald raus aus dem Wasser.
Zurück an Bord sind wir dann an die Magawish Insel gefahren, um unsere Ruhe beim Essen zu haben. Nach dem köstlichen Essen war erstmal Zeit für unsere verdiente Siesta, bevor es dann wieder zurück zur Basis geht und wir uns an der Shaab Stella Bar noch ein paar Abkühlungen holen können.
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Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Sachua Abu Galawa
Tauchgang 2: Fanadir Foc/Dacht
Der Winter rückt näher! Heute tauchten wir bei Sachua Abu Galawa ab und der erste Blick wanderte direkt auf den Computer. Dieser erklärte dann auch dieses kalte Gefühl! Nur 27 Grad! Wer hat denn schon die Heizung zugedreht?! Etwas frisch im Shorty, tauchten wir dann trotzdem in aller Ruhe Richtung Boot. Der Blick ins Blauwasser mit Hoffnung auf Delfine blieb leider nicht erfüllt. Dafür trafen wir auf Spiegelfleck-Junker, Buckelige Drachenköpfe, Rotmeer Feuerseeigel, das Gelege einer Spanischen Tänzerin (Foto) und Uuunmengen an Fisch!

Die Mittagspause genossen wir vor Ort und siehe da, es zogen sogar ein paar Delfine vorbei. Der zweite Tauchgang sollte Fanadir Foc Richtung Dacht als Pick Up sein. Unterwasser tummelten sich super viele Garnelen: Hohlkreuzgarnelen, Partnergarnelen, Durban Tanzgarnelen und die typischen Glasgarnelen. Auch fanden wir einige Muränen verschiedener Arten. Als alle wieder happy an Bord waren, trat das Boot auch schon den Heimweg an. Doch was passiert jetzt? Das Boot dreht in Windeseile! Fix zum Kapitän hoch, der nur grinsend sein Steuerrad festhielt und das Boot immer weitere Kreise drehen ließ. Unser Kapitän hat sich einen Spaß gemacht. Einige springende Thunfische versüßten uns dann ebenfalls noch die Heimfahrt. Somit geht ein sehr schöner, lustiger und entspannter Tag zu Ende.
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Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Shaab Dorfa
Tauchgang 2: Shaab Adel
Shaab Dorfa war Ziel unseres ersten Tauchgangs. Der Weg führte uns vorbei an Clownfischhausen. Eine beeindruckende Anzahl an Anemonen und ihrer Untermieter ist hier zu Hause. Ein Großer Barrakuda und eine Echte Karettschildkröte mit zwei Schiffshaltern begegneten uns auf den Weg um die Korallenblöcke von Shaab Dorfa. Ebenfalls entdeckten wir einen Krokodillfisch und einen Red Sea Walkman. Auch wenn die Sichtweite heute nicht Rotmeer typisch perfekt war, hatten wir einen tollen Tauchgang.

Nach einem opulenten Mahl ging es nach der obligatorischen Mittagspause weiter zum zweiten Tauchgang nach Shaab Adel. Freischwimmende Riesenmuränen, kleine Graue Muränen und eine Rußkopfmuräne entdeckten wir. Beeindruckend waren ebenfalls die jagenden Makrelen und Tunas. Nachdem unsere Tauchzeit um war, sammelte uns die Salama wieder ein und nun geht es an die Shaab Stella Bar für ein leckeres, kühles Bier.
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Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Carlsons Corner
Tauchgang 2: Shaab Abu Ramada Ost
Wir hatten unser Boot heute vollgeladen mit netten Leuten und machten uns auf den Weg nach Carlson’s Corner. Da die Meisten gestern ihren ersten Tag hatten, ging es stationär los und somit hatte jeder Gelegenheit, vielleicht noch an seiner Bleimenge zu arbeiten. Neben den Sandaalen sahen wir einen Oktopus, Hohlkreuzgarnelen und Riesenmuränen.
Die Mittagspause wurde für Nitroxkurs und Erholung genutzt und dann ging es ans Aquarium. Jetzt hieß es – One Way Dive. Leichte Strömung im Rücken trieb uns vorbei an Drachenköpfen, Makrelen und Schwarztupfen-Süßlippen. Und schwupps – schaukelte uns die Scharara wieder zurück auf die Basis zu unserem Dekogetränk.
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Dreitagesfahrt Thistlegorm/Ras Mohamed – Tag 2
Tauchgang 1: Shark Reef und Yolanda Reef
Tauchgang 2: Jackfish Alley
Tauchgang 3: SS Thistlegorm
Tauchgang 4: SS Thistlegorm

Um 5 Uhr machten wir Briefing, um mit der aufgehenden Sonne früh nach Ras Mohamed zu fahren und hier mit einem Early-Morning-Dive zu beginnen. Bereits die Felsformation, die dem Nationalpark seinen Namen gegeben hat und optisch den Kopf des Propheten darstellen soll, entzückte insbesondere die Fotografen und steigerte die Vorfreude auf die bevorstehenden Erlebnisse unter Wasser am legendären Riff mit seinen über 200 registrierten Kategorien von Stein- und Weichkorallen sowie mehr als 1000 Fischarten.

Wir sprangen beim Shark-Reef, einer auf über 700 Meter abfallendenden Steilwand. Schnell befanden wir uns inmitten eines riesigen Schwarmes von ausgewachsenen Doppelfleck-Schnappern. Es folgten Gruppen von Fledermausfischen sowie Großmaul-Makrelen und kurz war sogar ein Hai zu bewundern. Leider war er zu schnell, um die genaue Gattung zu bestimmen. Danach erreichten wir das Yolanda Riff. Hier sind noch immer Teile der Fracht (Toiletten, Container und Badewannen) des gleichlautenden Frachtschiffes zu erspähen, welches 1980 an dieser Stelle versank. Begrüßt wurden wir von einem Napoleon und einer Karett-Schildkröte, bevor uns ein Großer Barrakuda im Blauwasser verabschiedete.

Der zweite Tauchgang führte uns zum Divespot Jackfish Alley. Markant sind vor allem mehrere Höhlen, die wunderbar durchquert werden können und mit tollem Lichtspiel begeistern. Bei einem Eingang fungierte ein Fransen-Drachenkopf als Türsteher. Weiter inspizierten wir das Plateau mit strahlend weißem Sand und immer wieder aufragenden Ergs, die von Fischen umhüllt waren. Hier hatten wir erneut einen kapitalen Napoleon aus nächster Nähe. Lustig war eine kleine Karett-Schildkröte inklusive Seepocken, die vermutlich zum ersten Mal Taucher sah. Nach ihrer darauf folgenden Flucht waren wir uns alle einig, die schnellste Schildkröte der Welt gesehen zu haben!

Weiter ging es zur legendären Thistlegorm, einem britischen Frachter, der am 06.10.1941 von deutschen Bombern versenkt wurde. Es handelt sich um eines der bekanntesten Wracks der Welt und die Vorfreude war bei allen entsprechend groß. Schon der Abstieg am Seil ist faszinierend, wenn das knapp 127 m lange Gebilde vor einem auftaucht. Dort, wo der Einschlag der zwei 2.000 kg-Bomben erfolgte, ist das Schiff in zwei Bereiche zerbrochen. Wir nahmen es sowohl von außen als auch einige Frachträume unter die Lupe, um uns damit optimal auf den hier stattfindenden und sicherlich spannenden Nachttauchgang einzustimmen. Vorher jedoch fielen wir über das leckere Mittagessen her, um die verbrauchten Kalorien aufzufüllen!
Auch der zweite Nachttauchgang unserer Mini-Safari sollte uns nicht enttäuschen. In der Dunkelheit, in Verbindung mit dem bläulichen Oberlicht von der Bahlul, wirkte die Thistlegorm wie ein Geisterschiff. Jeder, der schon mal den Film „The Fog – Nebel des Grauens“ gesehen hat, weiß, von welcher Stimmung wir sprechen. Beobachtet wurden wir aber nicht von untoten Piraten, sondern von Makrelen, Fledermausfischen, etlichen Fransen-Drachenköpfen, einem Teppich-Krokodilfisch, einer Roten Steinkrabbe und einem Gepunkteten Igelfisch. Beim Auftauchen bestaunten wir einen kreisenden Schwarm mit glitzernden Ährenfischen, bevor die Chicken-Schlacht auf dem Boot begann!
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Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Abu Ramada Gorgonia
Tauchgang 2: Shaab Eshta Soraya
Es war ein sonniger und relativ ruhiger Tag. Wir entschieden uns, den Tag mit einem Drift bei Gorgonia zu starten. Da sind wir auch so einigem begegnet, wie Adlerrochen, Tunas, Makrelen-Schwärmen, Riesenmuränen und ganz vielen bunten Fischen.
Wieder auf dem Boot angekommen, gabs leckeres Mittagessen und danach das obligatorische Mittagsschläfchen. Bei der Überfahrt nach Shaab Eshta sahen wir noch zwei Haie vom Boot aus. Angekommen beim Tauchplatz, gab es das Briefing und wir sprangen rein. Wir fanden den juvenilen Imperator Kaiserfisch, Buckeldrachenkopf, Fransendrachenkopf, Pyjamanacktschnecke und dazu noch einen Red Sea Walkman. Von daher ein erfolgreicher Tauchtag! Jetzt geht’s ab in die Basis fürs Logbuch und zum Preise-Pass stempeln.
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2 Kommentare zu "Das Schiffslogbuch im September 2019"
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