Meist sehen wir die Riesen Muränen, die bis zu 3m lang werden können, versteckt in ihren Höhlen oder wenn sie sich elegant durch das Wasser schlängeln. Oftmals schauen sie aus den Höhlen heraus und öffnen und schliessen das Maul, was für uns Taucher oft angsteinflössend wirkt. Diese Bewegung dient aber nur der Atmung und ist keine Drohgebärde.
Aber wusstet ihr, dass die Muränen generell sehr viel Zeit für Körperpflege und Zahnhygiene aufbringen? So kann man öfters beobachten, wie kleine Garnelen oder Putzerfische am Werk sind und die Muränen herausputzen (s. Beitragsbild).
Die nachtaktiven Jäger sind durchaus Fleischfresser, wie man in diesem Video sieht, in dem eine Muräne einen Oktopus verspeist. Wenn sie Hunger haben, können sie also gnadenlos sein. Die Fische und Garnelen, die ihnen bei der Zahn- und Körperhygiene helfen, sind aber eher uninteressant. Das ist quasi wie ein „Putzer-Gesetz“, man frisst nicht das was einem behilflich ist.

Von uns Menschen wollen sie in der Regel nichts. Muränen sehen nicht besonders gut, sie riechen ihr Futter. Auch wenn wir uninteressant für die Muränen sind, so sollte man aber, wie bei allem im Roten Meer, einen gesunden Abstand bewahren. Denn Muränen Bisse können sehr schmerzhaft sein, zudem verheilen sie sehr schlecht.
Fotonachweis Beitragsbild: Simone Sprenger
Fotonachweis Muräne mit Putzerfisch: James & Mac Diving Center




