Habt ihr euch schon mal gefragt, was wir machen können, wenn wir Ausfahrverbot haben?
Vielleicht zu Beginn die Frage wie es dazu kommt, dass wir mit den Booten nicht auf das Rote Meer rausfahren dürfen. Wir müssen täglich bei der Küstenwache die Genehmigungen zur Ausfahrt beantragen. Für diese brauchen wir übrigens auch eure Passkopien. Unter bestimmten Umständen kann es aber auch dazu kommen, dass wir die Genehmigung nicht bekommen. Der Grund dafür ist dann schlechtes Wetter, wie extremer Wind oder Sandsturm, was zum Glück aber selten vorkommt. Aber was passiert dann? Was gibt es da für Alternativen, damit wir Taucher trotzdem Fische sehen können?
Nun kann man natürlich einen Strandtag einlegen, man kann aber auch tauchen gehen. Wir haben da nämlich eine fantastische Möglichkeit trotz Ausfahrverbot auf Tauchstation zu gehen. Wie das geht? Am Hausriff unserer „Schwesterbasis“ dem Blue Water Dive Resort. Entschließt man sich hierzu fahren wir mit der gesamten Ausrüstung auf die Basis und schlagen dort auf einem der Boote unser Lager auf. Im Grunde läuft alles ab wie auf der normalen Tagestour, mit dem Unterschied, dass man den Hafen nicht verläßt. Sogar das Bootsessen gibt es dann!
Nach dem Zusammenbau der Ausrüstung gibt es ein Briefing für das Hausriff und schon geht es los. Nach dem Tauchgang gibt es natürlich auf dem Boot zu essen und im Anschluß folgt wie immer die Ruhephase. Wer dann mag kann durchaus noch einen zweiten Tauchgang machen, das Hausriff gibt das durchaus her.
Nachdem man alles wieder zusammengepackt hat, geht es wieder mit den Pickups und den Minibussen „nach Hause“. Auf der Basis angekommen läßt man wie üblich den Abend ausklingen und drückt die Daumen das der Wind sich legt und das Ausfahrverbot morgen wieder aufgehoben ist.
Habt ihr schon einmal ein Ausfahrverbot bei uns erlebt? Wart ihr dann schon einmal am Hausriff tauchen?
Von der lieben Petra






Ein Kommentar zu "Was machen Taucher beim Ausfahrverbot?"