Taucher Wissen: Der Stimmritzenkrampf
Und heute kommt mal wieder ein medizinisches Thema zu Wort. Auch wieder eines, welches wir Gott sei Dank in unseren jeweils über 20 Jahren Tauchgeschäft noch nicht erlebt haben, aber man sollte zumindest wissen, dass es das gibt – und vor allem, was dann zu tun ist.
Es geht um den Stimmritzenkrampf, welcher auch z.B. als Glottiskrampf bezeichnet wird. Dieser Krampf ist eigentlich ein Schutzmechanismus des Körpers, der das Einatmen von Flüssigkeiten verhindert. Die Stimmritze wird verschlossen, indem sich die Stimmbänder krampfartig zusammenziehen. Er wird durch aspirierte, also eingeatmete, Wassertropfen ausgelöst und soll das weitere Einatmen von Flüssigkeit verhindern.
Meistens löst sich dieser Krampf wieder durch eine Ohnmacht, wenn die Ursache der Reizung beseitigt ist. Deshalb sollte immer versucht werden, einen Taucher mit einem Stimmritzenkrampf unter Wasser zu halten, bis er ohnmächtig wird (der Automat sollte dazu im Mund fixiert werden!), denn dann sind die Atemwege wieder offen, so dass es beim Auftauchen nicht zu einem Lungenriss kommt.
Soweit die Theorie. Wie gesagt, wir haben es noch nicht erlebt, aber mehr Wissen schadet ja auch nicht.
Bis in 2 Wochen,






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